Workshops 2017

Die beiden interdisziplinären Workshops entspringen dem Modul »natur vielfalt bauen« des grenzüberschreitenden Interreg-Projektes »Blühendes Bodenseeland«. Das Projekt verfolgt das Anliegen, bei Gestalter*innen und Entscheidungsträger*innen in Kommunen, Institutionen und Betrieben Biodiversität als essentiellen Bestandteil unseres Lebensraumes zu erkennen und wertzuschätzen.

Natur im Siedlungsraum bedeutet Resilienz gegenüber Klimaänderungen zu ermöglichen, Vielfalt zu bewahren und zu schaffen. Innerstädtische Grünflächen, Straßenräume, Gebäude und Plätze, die für den Menschen unterschiedlichste Funktionen haben, können zugleich Habitat für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sein sowie spürbar Hitzeeffekte und Niederschlagsspitzen puffern. Es besteht Handlungsbedarf, denn das Gleichgewicht im globalen Ökosystem droht zu kippen.

 

Zielgruppe

Wissensträger*innen aus Politik und Verwaltung, Vertreter*innen von Umweltorganisationen und Kulturinstitutionen, Raumplanung und Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur und Wirtschaft, der Bauwirtschaft, Wissenschaftler*innen aus dem Bodenseeraum – D-A-CH-LI

Nach einem Impulsbeitrag zu Bedarf und Wirksamkeit, brachten einige Teilnehmende aus unterschiedlichen Berufsfeldern in kurzen Statements ihre Erfahrungen und Einschätzungen ein. Diese Einführung diente als Grundlage für die Formulierung im Raum vorhandener Fragestellungen, die in Kleingruppen ausführlich diskutiert und deren Ergebnisse anschließend im Plenum zusammengefasst wurden.

Workshop St. Gallen
11. Oktober 2017, 9:30 – 12:30
Kantonsgebäude Moosbruggstrasse 11, St. Gallen
Interdisziplinärer Workshop in Kooperation mit dem Kanton St. Gallen
unter der Schirmherrschaft von Kantonsbaumeister Werner Binotto

Werner Binotto, Baudepartement Kanton St.Gallen, CH / Stephan Brenneisen, ZHAW-Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, CH / Manuela Di Giulio, Natur Umwelt Wissen GmbH, CH / Hugo Dworzak, Architekturwerkstatt Dworzak – Grabher GmbH, Universität Liechtenstein, A, LI / Kurt Fischer, Bürgermeister Gemeinde Lustenau, A / Harald Gmeiner, Energieinstitut Vorarlber, A / Marlene Gujan, gujan + pally architekten ag, HTW Chur, CH / Marina Hämmerle, Büro für baukulturelle Anliegen, A / Clemens Kanonier, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Raumplanung, A / Simone Kern, Kern Landschaftsarchitektur, D / Dieter Klammer, Architekturterminal Klammer Hackl, Zentralvereinigung der Architekten Österreichs, A / Nina Koch, pulswerk GmbH – das Beratungsunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts, A / Helmut Kuëss, Architektur Städtebau, A / Kartin Löning, pulswerk GmbH – das Beratungsunternehmen des Österreichischen Ökologie-Institut, A / Christiane Machold, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz, A / Thomas Oesch, ILF – Institut für Landschaft und Freiraum, Rapperswil, CH / Denise Ospelt Strehlau, Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein, Amt für Bau und Infrastruktur, FL / Rainer Strauch, Cree GmbH, Dornbirn, A / Martin Summer, Bürgermeister Gemeinde Rankweil, A / Urs Tischhauser, Leiter Stadtgärtnerei, Stadt Chur, CH / Christina Timmerer, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz, A / Gerlind Weber, Em. O. Univ.-Prof. für Raumforschung und Raumplanung, Mitglied Vorarlberger Naturschutzrat, A / Markus Weissert, WWF St. Gallen, CH

Workshop Friedrichshafen
4. Oktober 2017, 14:00 – 17:00
Zeppelin Universität
Interdisziplinärer Workshop in Kooperation mit dem European Centre for Sustainability Research, im Rahmen ihrer Jahrestagung »Die Erde, die uns trägt«

Wolfgang Ansel, Deutscher Dachgärtner Verband e.V., D / Naomi Barker, Abteilung Umwelt und Naturschutz, Stadt Friedrichshafen, D / Bernd Dittrich, Syringa Duftpflanzen und Kräuter, D / Jürgen Hafner, Hochbau Abteilungsleiter, Stadt Feldkirch, A / Claudia  Hämmerle, Umwelt Abteilungsleiterin, Stadt Feldkirch, A / Marina Hämmerle, Büro für baukulturelle Anliegen, A / Simone Kern, Kern Landschaftsarchitektur, D / Nina Koch, pulswerk GmbH – das Beratungsunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts, A / Martin Lein, Stadtgärtnerei, Stadt Lindau, D / Katrin Löning, pulswerk GmbH – das Beratungsunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts, A / Christiane Machold, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz, A / Gunter Mann, Optigrün International AG, D / Hannes Matt, Zeppelin Universität Friedrichshafen, D / Karin Meid-Bächle, Architekturbüro bächlemeid, D / Eike Messow, Leiter Nachhaltigkeit, Sto AG, D / Franz Schröck, Architekturforum Allgäu, D / Sven Schulz, Bodensee-Stiftung, D / Rainer Siegele, Bürgermeister Gemeinde Mäder, A / Ruth Swoboda, Vorarlberger Naturschutzrat, Natwiss. Direktorin Inatura, A / Christina Timmerer, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz, A / Jens Wehner, Leiter der Stadtgärtnerei, Stadt Bad Saulgau, D

Ergebnisse Workshop 2017

Im Rahmen der beiden Workshops (St Gallen und Friedrichshafen) mit Stakeholder*innen, Multiplikator*innen und Wissensträger*innen aus der Bodenseeregion haben die Teilnehmenden auf Grundlage der Diskussionen und ihren eigenen Erfahrungen zentrale Fragestellungen aufgeworfen. Die Fragen 1 – 7 wurden in den Workshops diskutiert und hier kurz zusammengefasst.

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